Geschichte

Das antike Land im Kampf gegen Katastrophen

Die heutige Republik Armenien besteht nur aus einem Teil des alten Armeniens, welches sich von südlich des kleinen Kaukasus, durch das Hochland Armenien bis zu zu den Bergen Tavros erstreckte.

Die häufigen Erdbeben erinnern uns bis heute daran, dass die Region, welche zwischen dem asiatischen und afrikanischen Kontinent liegt, geologisch in der Nähe eines großen Rißes befindet. Das Hochland Armeniens erhebt sich unmittelbar auf das nahegelegende Gebiet. Die Geographie hat in der armenischen Geschichte und Kultur zweifellos eine entscheidende Rolle gespielt. Durch das geformte Bindeglied zwischen Asien und Europa und durch die auftretende, fundamentale Hauptverkehrslinie für Handel schien es so, dass es Armenien nicht bestimmt ist gegen die Katastrophen zu kämpfen. Das Land, welches durch seinen beträchtlichen Reichtum und Import gekennzeichnet ist, nahm eine strategische Position als ein Zankapfel in der Region für die Einführung von vielen „Supermächten“ an. Über Jahrhunderte hinweg waren die Armenier in ständigem Kampf mit den Eindringlingen und Eroberern der Assyrer, Römer, Byzantiner, Parther, Araber und Türken, die von Zeit zu Zeit ständig Kriege führten, um das Land zu erobern, wenn auch nicht ohne hartnäckigen Widerstand. Während dieser stürmischen Jahrhunderte haben die Armenier trotz allem ihre historische Identität und nationales Erbe erfolgreich beibehalten. Trotz solcher Katastrophen gelang es grundsätzlich den Armeniern die nationale Selbstverwaltung zu bewahren. Die Geschichte hat die Formung der vielfältigen und einzigartigen Kultur begünstigt, die durch soziale, intellektuelle und religiöse Faktoren begründet ist.  

Die Wurzeln des armenischen Volkes

Die armenische Folklore bewahrte einige Mythen über den Ursprung des armenischen Volkes. Einer von ihnen erzählt über den Helden Hayk, desen Name wie das der Armenier ist, sowie über die Tatsache, dass die Armenier sich die „Armenier“ nannten und ihre Land Hayk oder Hayastan (Armenien) bezeichneten. Der Historiker des 5. Jh. Movses Khorenatsi beschreibt recht detailliert über die Heldentaten von Aram, dessen Ruhm sich weit über die Grenze seines Landes verbreitete. Die banachbarten Völker nannten diese Leute Armener oder Armenier. Die Archäologie Armeniens zählt zu der Vorgeschichte des Ašelyan Gebietes, vor etwa 500.000 Jahren, als die Menschen mit jagen und sammeln durch das Leben gingen und auf der Suche nach Herden in den Weiden folgten. Die erste Periode des Wohlstandes bei den Bewohnern des armenischen Hochlandes war im3. Jh. v. Chr. Jene Menschen zählte man unter den alten Armeniern, die Bronze und Rad entdeckt hatten und Trauben anbauten. Die ersten schriftlichen Memorien über die armenischen Bewohner sind die Hieroglyphen des Königreichs, die im Jahre 1388-1347 v. Chr. in Kleinasien graviert wurden. Die früheste gefundene Inschrift, die dem armenischen Land betrifft, wurde im Jahre 1114 v. Chr. von den Assyrern graviert, welches die Vereinigung der Könige von der zentralen Region Armeniens beschreibt, auch „Nairi Volk“ genannt.  

Urartu. Das erste armenische Königreich

Im 9. Jh. v. Chr. wuchs die Konföderation der einheimischen Stämme und wurde zu einem einheitlichen Staat von Urartu. Diese entwickelte sich sehr rasch und wurde zu einem der stärksten Staaten in den Nahen Osten und zu einem gefährlichen Gegner der Assyrer für die Hegemonie in der Region. Die Urartäer produzierten und exportierten Waren aus Keramik, Stein und Metall, bauten Burgen, Klöster, Paläste und andere große öffentliche Bauten.  Einer von den Kanalbewässerungen werden bis Heute in Jerewan benutzt, in der Hauptstadt von Armenien, wo noch die antike urartäische Festung von Erebuni steht.   

Die persische Herrschaft

Urartu wurde im 6. Jh. von Medien (Marastan) annektiert, aber nach kurzer Dauer wurden die Meder (Marastaner) durch die Perser erobert und von „Kyros dem Großen“ verdrängt. Im Jahre 6. bis 4. Jh. v. Chr. war Armenien unter persischer Herrschaft. Die Kultur und die zoroastrische Religion hatte einen großen Einfluss auf das geistliche Leben der Armenier gehabt, welche zoroastrische Besonderheiten in ihren polytheistischen und geistlichen Glauben einführte. Als Armenien unter persischer Herrschaft stand, teilte sie sich in Satrapiestaaten, von denen jeder seinen lokalen Satrapenführer besaß, die von persischen Beamten beaufsichtigt wurden. Die Armenier zahlten den Persern hohe Gebühren, die parallel Steuer einziehend das Eigentum der Armenier ständig beschlagnahmten. Von der regierenden Satrapen Königsfamilie der Ervandunier herrschten das Land etwa 200 Jahre lang bis die Griechen nach Westasien eindrungen.  

Die Aufteilung von Armenien

Nach der Erklärung der Herrschaft von „Alexander dem Makedonier“ (der Große) im persischen Kaiserreich, im Jahre 331 v. Chr., ernnanten die Griechen neue Satrapen, um Armenien von dem Ervandunier Mihran zu verwalten. Im griechischen Kaiserreich, welches sich durch ganz Asien und Europa ertstreckte, wuchsen die Städte rasch an, indem hellenistische Architektur, Religion und Philosophie verbreitet wurde. Die griechischen Einflüsse waren sogar in der armenischen Kultur bemerkbar.

Aufhaltend in China, Indien und Zentralasien, die mit der Mittelmeer-Handelsroute verbunden waren, blühten die Städte im Zentrum dank des wirtschaftlichen Handelns auf. Die griechischen Einflüsse waren auch in der armenischen Fassung der zoroastrischen Erfindungsarbeit bemerkbar, mit religiösen Besonderheiten im persönlichen Glauben. Nach dem plötzlichen Tod von „Alexander dem Makedonier“ (der Große) im Jahre 323 v. Chr. führten die Teilung des Kaiserreiches und der Krieg zwischen deren Generälen zur Gründung von drei griechischen Reiche. Trotz des Drucks durch die Seleukiden Monarchie, sicherte einer von den drei Reichen, der Ervanduni Reich, die Kontrolle über den größten Reich von den drei griechischen Reichen, in dem Armenien selbst in Großarmenien, Kleinarmenien und Tsopk aufgeteilt wurde. 

Die Wiedergeburt von Armenien. Tigran der Große  

Die Herrschaft von den Seleukiden über Armenien endete schließlich, als im 2. Jh. v. Chr. der ansässige General Artasches sich zum König von Großarmenien ausrief und ein neues Reich gründete. Artasches erweitert sein Gebiet, setzt Grenzen des Landes auf und vereinigt das armenische Volk. Armenien erreicht seinen Höhepunkt vom Macht während der Herrschaftszeit von Tigran II der Große (um 95 bis 55 v. Chr.), der sich selbst „König der Könige“ ernannte. In der Regierungszeit von Tigran II nahmen die militärischen Kräfte und politischen Einflüsse zu. Laut dem griechischen Geschichtsschreiber Plutarch sagte der römische Feldherr Lukulus über diesen König folgendes: „In Armenien herrscht Tigran, umgeben von der Macht, der Asien von den Parthern zurück eroberte, der die griechischen Kolonisatoren Richtung Marastan vertrieb, der Syrien und Palästina in Errungenschaft nahm und diese von den Seleukiden trennte.“ Und der römische Redner und Politiker Ciceron schreibt über Tigran den Großen folgendes: „Er hat Rom gezwungen, vor der Macht seiner Streitkräfte zu zittern.“ Die Grenzen von Armenien erstreckten sich vom Kaspischen Meer bis zum Mittelmeer.

Das Reich der Arsakiden

Nach den Siegen von Tigran dem Großen kam die Periode seines Niederganges im Jahre 66. v. Chr. Sein Sohn Artavasd II herrschte im 20. Jh. in Großarmenien, bis Antonio und Kleopatra ihn gefesselt nach Ägypten brachten. Artavazd weigerte sich Kleopatra Königin zu nennen und wurde geköpft. Im neuen Reich der Arsakiden., kam der parthische Zweig der Arsakiden im Jahre 64 v. Chr an die Macht und das ganze Land wurde bald zu einer Pufferzone, wo sie für Hegemonie gegen die Römer und Parthern kämpften.  

Der erste christliche Staat der Welt 

Eines der wichtigsten Ereignisse in der armenischen Geschichte ist die Erhebung des Christentums zur Staatsreligion gewesen. Mit der Einführung der neuen Religion gründet Armenien seine einzigartige christliche Lebensweise und wurde somit ein Teil der westlichen Welt. Der “heilige Gregor-der Erleuchter“ taufte Trdat III als Christ, der im Jahre 301 das Christentum als Staatsreligion verkündete. Somit wurde Armenien das erste Land, welches das Christentum offiziell als Staatsreligion anerkannt hat.

Dies ist die Verkündigung von Konstantin dem Kaiser ,12 Jahre vor der Charta von Milan: durch dies wurde die Toleranz über die christlichen Einwohner im römischen Kaiserreich verkündet.

Später wurde die Reihe der Heiligen dazu gezählt „Gregor dem Erleuchter“, der als erste Katholikos der neuen armenischen Landeskirche gewählt wurde. Für das geteilte armenische Volk wurde die Schaffung des armenischen Alphabets im Jahre 405 ein besonderer Faktor. Der Wissenschaftler und Geistlicher Mesrop Maschtots erschuf das armenische Alphabet von 36 Buchstaben (3 Buchstaben wurden später hinzugefügt), was Armenien aus der sprachwissenschaftlichen und geistlichen Sicht im Vergleich mit den umliegenden Ländern sehr besonders macht. Das Alphabet, in denen viele spezielle Konsonanten vorhanden sind, ist seit 1600 Jahren unverändert geblieben. 

Der Kampf für den Glauben

Die Einführung des christlichen Glaubens brachte politische Schwierigkeiten mit sich und verursachte schwere Alarmsignale im benachbarten Persien. Die von den Sassaniden beherrschten Perser haben die innere Schwäche Armeniens ausgenutzt und begannen eine Kampagne, um das Christentum zu beseitigen und diese .......... zu ersetzen. Vor den allgemeinen Gefahren vereinten sich Fürsten, Palastbesitzer und das armenische Volk und unter der Leitung vom Oberbefehlshaber Vardan Mamikonyan kämpften heldenhaft gegen die Perser 451 im Avarayr-Feld. Die Perser hatten zahlenmäßig große Vorteile und besiegten die Armenier: Vardan Mamikonyan und viele andere Tapfere kamen im Schlachtfeld ums Leben. Nach dem Niedergang in der Schlacht von Avarayr folgte der Guerillakrieg in den Bergregionen. Durch die Dynastie von Vardan Mamikonyan leitete Vahan den nationalen Kampf, nach dem ein Sieg der Armenier resultierte im Jahre 484 in der Schlacht von Nvarsaki, wodurch die Freiheit des Glaubens wiederhergestellt wurde und Armenien eine gewisse Unabhängigkeit erhielt.  

Das Reich der Bagratiden

Im 7. Jh. stürmten die Araber das Land Armenien und eroberten es. Seit dem 9. Jh. begann die Ära der Unabhängigkeit in Armenien, wo das mächtige Reich der Bagratiden seine politische Macht aufrechthielt. Die Wiederherstellung des internationalen Handels führte zum Wohlstand und zur Wiedergeburt der künstlerischen und literarischen Tätigkeit. Die Einwohnerzahl der Hauptstadt von Ani betrug 100.000, mehr als in jedem anderen europäischen Stadtzentrum. Das religiöse Leben blühte auf und Ani wurde als „Stadt der tausend und einer Kirche“ bekannt. In Mitte des 11. Jh. wird ein Großteil von Armenien von Byzanz besetzt. 

Das armenische Königreich von Kilikien

Der Fall des Königreiches der Bagratiden endete mit dem Kriegszug der neuen Eindringlinge der Seldschuk-Türken in Mittelasien. Durch den kleinen Widerstand der byzantinischen Schwäche verbreiteten sich die Seldschuk-Türken in Kleinasien, sowie auch im armenischen Hochland. Diese Invasion zwang zahlreiche Armenier sich in Richtung Süden zu bewegen, in den Tavros Bergen nähe des Mittelmeeres, wo im Jahre 1080 durch Ruben (das Reich der Rubeniden) das armenische Königreich von Kilikien gegründet wurde. Die engen Beziehungen mit den Kreuzrittern und Europa führte zu einer Ausbreitung von westlich-europäischen Gedanken und zu der Annahme einer feudalen Gesellschaft. Das kilikische Armenien wurde zu einem Land der Baronen, der Ritter und der Bauern. Die Richter von Kilikien trugen europäische Kleider. Neben der armenischen Sprache wurde ebenso Latein und Französisch genutzt, die gemeinsam genutzt wurde. Der Zeitraum des Kilikiens gilt als das erleuchtende Goldene Zeitalter, das für seinen Reichtum an Ornamenten berühmt ist und an Einfluss der westlichen Miniatur. Die geografische Lage von Kilikien an der Küste des Mittelmeers gab die Gelegenheit für die Armenier aus Kilikien an dem internationalen Handel mit Westasien und Europa sich zu beteiligen. Fast 300 Jahre blühte das armenische Königreich von Kilikien, jedoch wurde sie im Jahre 1375 an ägyptische Mamluken übergeben. Der letzte Monarch von Kilikien, der König Leon VI. starb in der französischen Stadt Cales im Jahre 1393 und seine Asche wurde in Saint-Denis (nähe Paris) im Mausoleum der Könige von Frankreich beigelegt.  

Persische Herrschaft in Ostarmenien

In der damaligen Zeit, als die Armenier ihre Blütezeit im Königreich von Kilikien erlebten, unterwarfen sich die in Ostarmenien lebenden Armenier den mongolischen Eindringlingen. Später im 16. und 17. Jahrhundert war Armenien zwischen Osmanischen Türkei und Sefyan Persien geteilt. Nach der Eroberung des armenischen Hochlandes verloren die Armenier die Möglichkeit am unabhängigen politischen Leben. Der Persische König (Schah) Abbas I. leitete die komplette Deportationspolitik der Einwohner der armenischen Region, damit der Weg des Vormarsches ins Osmanische Reich Wüstengebiete geschaffen wird und eine Klasse für erfahrene Händler und Handwerker in die neue Hauptstadt Isfahan führen. In der armenischen Gemeinde Isfahans, einem Vorort von Neu Julfa genießt der König Abbas I. die Schirmherrschaft und wird zu einer der Gründer der wirtschaftlichen Säulen vom persischen Sefyan. Die Perser regierten Ostarmenien bis 1828 bis es zu einer Vereinigung mit Russland kam. Während dieser Zeit befand sich das historische Armenien im größten Teil unter der Herrschaft des Osmanischen Reiches.

Das Osmanische Reich und der Völkermord an den Armeniern

Unter der Herrschaft der Osmanen lebenden Armenier litten an Diskriminierung, an hohe Zahlung von Steuern und bewaffneten Angriffen im 19. Jh., welche durch die Erlaubnis der zentralen und lokalen Behörden organisiert und durchgeführt wurden. Für  einen christlichen Armenier wurde im Falle einer Ungerechtigkeit kein rechtlicher Schutz gewährleistet. Hinsichtlich denen wurden Steuereinnahmen in unerträglichen Ausmaße durchgeführt, den Armeniern wurde verboten Waffen zu besitzen in einem Land, wo die Tötung der Nicht-Mohammedaner oft ungestraft blieb und sie hatten kein Recht auf Aussage vor dem Gericht über ihr eigenen Namen zu geben. Am Ende des 19. Jh. ................................   Die Hoffnung der Armenier, dass im Jahr 1908 die Jungtürken an die Macht kommen, könnte bessere Zeiten mit sich bringen, verdampfte sich bald. Weil im Jahre 1909 im Frühling ein weiteres Blutvergießen in Adana folgte, resultierte nach einem hartnäckigen Widerstand, dass 30000 Armenier getötet wurden sind. Der erste Weltkrieg schaffte eine gute Möglichkeit für die Regierung der Jungtürken im Osmanischen Reich, um das „Problem der Armenier“ zu lösen. Im Jahre 1915 löst das geheime militärische Kommando das Inhaftieren auf und vernichtete umgehend die Leiter der armenischen Gemeinden. Die armenischen Männer, die in der osmanischen Armee dienten, wurden getrennt, entwaffnet und brutal ermordet. Die Regierung von Istanbul hat die gesamte armenische Bevölkerung deportiert. Die Armenier wurden aus den Städten und Dörfern nach Syrien, Mesopotamien und in den arabischen Wüsten vertrieben. Während der gewalttätigen Deportation und der „Umsiedlung“ wurden viele Armenier schlagend umgebracht, auf Spitzen gesetzt, lebendig begraben, viele von denen wurden in Flüssen ertränkt, geköpft und zu Tode verhungert. Der Völkermord wurde von unbeschreiblichen Grausamkeiten begleitet und von der Beschlagnahmung der Immobilien und Mobilien der Armenier. In der ersten Zeit des Völkermordes im 20. Jh. kamen 1,5 Millionen Menschen ums Leben. Die Massaker fanden in aufeinanderfolgenden Wellen im Jahre 1918 in Baku, im Jahre 1920 in Shushi und in anderen Orten.  

Die erste Republik Armenien und die sowjetische Herrschaft

Die Niederlage des Osmanischen Reiches im Ersten Weltkrieg und der Zusammenbruch des Russischen Kaiserreiches gab den Armeniern die Möglichkeit ihre Unabhängigkeit zu erklären.

Nach dem Sieg im Jahre 1918 am 28. Mai in den Schlachten von Sardarapat, Gharakilisa und Bash-Aparan gegen die Türken wurde die Republik Armenien deklariert. Die neu gegründete Republik wird mit unüberwindlichen Schwierigkeiten konfrontiert, Kriege, Blockade und Flüchtlinge. Aber selbst unter diesen Bedingungen investierten die Armenier all ihre Energie dem Wiederaufbau ihres Landes und der aktuellen Lösung der Probleme. Zur gleichen Zeit hat die Republik durch den Druck der Türken und der Bolschewiken im Jahre 1920 aufgehört zu existieren. Die sowjetische Rote Armee gelang in Ostarmenien und am 29. November 1920 wurde jene sowjetische Republik deklariert. Armenien wurde in die Besatzung der Transkaukasischen Sozialistischen Föderalen Sowjetrepublik im Jahre 1922 aufgenommen und im Jahre 1936 wurde dieses ein Teil der Republiken der Sowjetunion. In der zweiten Hälfte des 20. Jh. erlebt das wirtschaftliche, wissenschaftliche und kulturelle Leben Armeniens seine Blütezeit, die Bereiche der Informationstechnologie und der Industrie entwickelte sich. In den 1980-er Jahren fanden in der Sowjetunion rasche Veränderungen statt, welche ebenso einen unvermeidlichen Einfluss auf Armenien hatten. 

Die Unabhängigkeit

Im Jahr 1988 begann in Armenien eine Bewegung zur Unterstützung der Armenier von Berg-Karabach, dessen Bevölkerung für das Recht auf Selbstbestimmung kämpfte. Durch die Anweisung Stalins wurde im Jahre 1921, hauptsächlich diese mit Armeniern bewohnten Regionen an Aserbaidschan übergeben durch deren illegale Entscheidung von dem Kaukasus Büro der kommunistische Partei Russlands. Im selben Jahr 1988 litt Armenien sehr durch ein starkes Erdbeben, welches das Leben von Tausenden von Menschen gekostet hat und die Versorgungen waren von Sowjetunion sowie vom Westen durch die Regierung von Aserbaidschan blockiert, das mit Hilfe der sowjetischen extra KGB-Spezialeinheit gegen die Armenier von Berg-Karabach ethnische Säuberung durchgeführt wurde. Diese zwei Fragen geben eine Überlegenheit im politischen Bereich von Armenien, angefangen mit der durchgeführten ersten demokratischen Wahlen in der sowjetischen Periode in Armenien. Im Jahre 1990 gewann die Armenische Nationale Bewegung eine Mehrheit der Stimmen im Parlament und bildete eine Regierung. Die Unabhängigkeit von Armenien wurde durch den Obersten Rat von Armenien am 23. August 1990 erklärt. Die Bevölkerung von Armenien stimmte in der Zeit der staatlichen Volksabstimmung mit bedrückender Mehrheit für die Unabhängigkeit und somit entstand ein unabhängiges Armenien. Nach der Unabhängigkeit war die Wirtschaft Armeniens in einem gelähmten Zustand: die neue unabhängige Republik war gezwungen die Aggressionen von Aserbaidschan und die Blockade von Türkei zu wiederstehen, Schutz für die 400.000 Vertriebenen aus Aserbaidschan zu bieten, wie auch den Armeniern aus Artsakh für den Schutz vor ethnische Säuberung und vor groß angelegte militärische Handlung der aserbaidschanischen Politik zu helfen. Durch die Hilfe von Armenien und der Diaspora gelang es den Armeniern von Artsakh den Krieg zu gewinnen, eine Sicherheitszone Rund um Berg-Karabach zu schaffen und Aserbaidschan zu zwingen, einen Waffenstillstand zu unterzeichnen. Die friedliche Beilegung vom Berg-Karabach-Problem bleibt weiterhin für Armenien eine der diplomatischen Prioritäten.

 

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